• Liszt-Orgel Denstedt / © Weimarer Land Tourismus
  • © In der Kirche von Drößnitz | Foto: Viola-Bianka Kießling
  • © In der Kirche von Rettwitz | Foto: Viola- Bianka Kießling
  • © Silke Gonska und Frieder W. Bergner | Foto: Viola- Bianka Kießling

Stadt- und Dorfkirchenmusiken

Seit 1992 haben sich diese Konzerte zu einem wichtigen Bestandteil des kulturellen Lebens des Weimarer Landes entwickelt. Weniger bekannte, aber überregional bedeutende kirchen-, musik- und kulturgeschichtliche Traditionslinien werden aufgespürt, verbunden und zum Klingen gebracht. Es entstehen Konzerte mit unverwechselbarem, eigenem Profil.

Anliegen ist, bedeutende Künstlerpersönlichkeiten, die mit dem Weimarer Land verbunden sind und Gemeinden, die sich in der zurückliegenden Zeit besonders um den Erhalt der Kirche bemühten, zu ehren und ihren Spuren zu folgen.

Bisher waren 100 Städte und Gemeinden Gastgeber der Konzerte. In 125 Kirchen erklangen 68 Orgeln. Diese kostbaren Instrumente aus der Bachzeit und vor allem aus dem 19. Jh. sind das Herzstück der Konzertreihe. Sie zeugen auf eindrucksvolle Weise vom Reichtum der thüringischen Orgeltradition.

Ebenso reich ist die Tradition des Thüringer Glockengusses. Als wichtiger Bestandteil der Konzerte sind diese teilweise sehr alten Idiophone in die Eröffnung der Konzerte integriert.

Auf ähnliche Weise wie die Maler und Grafiker Lyonel Feininger oder Alfred Ahner, kann man sich beim Hören der Musik von der besonderen Architektur der Gotteshäuser inspirieren lassen.

Dieses Gesamtkunstwerk, bestehend aus musikalischen und architektonischen Aspekten, vermittelt einen einzigartigen Eindruck, der den Zuhörer immer wieder Neues entdecken lässt.

Mehr Infos unter: www.facebook.com/StadtundDorfkirchenmusiken/

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