„Sie ist ganz Kunst“. Ida Kerkovius – Eine Künstlerin des Bauhauses.

Kunsthaus Apolda Avantgarde, 13. Januar.- 31. März 2019
Mit etwa 70 Pastellen, Aquarellen, Ölgemälden und Kohlezeichnungen aus den Jahren 1908-1966 zeigt das Kunsthaus Apolda Avantgarde einen repräsentativen und farbenfreudigen Querschnitt durch das Schaffen von Ida Kerkovius.

Große abstrakte Komposition, um 1965, Öl auf Leinwand © Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg, Foto: Fa. Zink, © Fam.-Archiv Kerkovius, Wendelstein Uwe Kerkovius

Große abstrakte Komposition, um 1965, Öl auf Leinwand © Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg, Foto: Fa. Zink, © Fam.-Archiv Kerkovius, Wendelstein Uwe Kerkovius

Zum 100. Bauhaus-Jubiläum 2019 widmet sich das Kunsthaus Apolda Avantgarde einer außergewöhnlichen Künstlerin, der Malerin, Zeichnerin und Weberin Ida Kerkovius (1879-1970), die von 1920-1923 am Weimarer Bauhaus studierte. Nach dem vorangegangenen Studium bei Adolf Hölzel, dessen spätere Meisterschülerin und Assistentin sie wurde, besuchte sie am Bauhaus u.a. die neu eingerichtete Klasse für Weberei. Großen Einfluss hatten auch die Unterrichtsstunden bei Klee und Kandinsky.

Das Werk Ida Kerkovius‘ zeichnet sich vor allem durch eine enorme künstlerische Vielfalt aus, in dem sie sich parallel sowohl abstrakten Kompositionen als auch figürlichen Darstellungen widmete und häufig beide Formen miteinander verband. Sie schuf so ein malerisches Universum, das sich stets durch den Willen zum individuellen Ausdruck und die Liebe zu Form und Farbe auszeichnete.





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