Joan Miró - Poetische Welten

Graphik, Arbeiten auf Papier und bibliophile Bücher


Die neue Ausstellung im Kunsthaus Apolda Avantgarde vom 14. Juli bis 16. September 2018 zeigt Werke des katalanischen Künstlers.


 

 

Joan Miró, ohne Titel, Entwurf für den Umschlag des Buchs "Constellations", Gouache und Chinatusche auf Papier 1959 © Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2018 © Galerie Boisserée, Köln 2018

Joan Miró gehört zu den bedeutenden Künstlern des 20. Jahrhunderts. Dass der 1983 in Palma de Mallorca verstorbene Katalane nicht nur Maler, sondern leidenschaftlicher Graphiker war, ist weniger bekannt. Das Werkverzeichnis seiner Druckgraphik verzeichnet über 1300 Radierungen und über 1200 Lithographien.

Unter dem Titel „Poetische Welten“ werden ausgesuchte Graphik, Arbeiten auf Papier sowie bibliophile Bücher Joan Mirós im Kunsthaus APOLDA AVANTGARDE e.V. zu sehen sein. In zahlreichen zarten, farbigen Aquatintaradierungen wird die hohe Sensibilität und Leichtigkeit, die in Mirós Werk zu finden ist, vorgestellt. Die Ausstellung umfasst über 70 Exponate des wichtigen spanischen Vertreters der europäischen Nachkriegskunst und entsteht in Zusammenarbeit mit der Kölner Galerie Boisserée.

Mirós graphische Welt sind Landschaften, in denen der Betrachter reiche Entdeckungen und Erfahrungen machen kann: sei es das Lyrische im Spiel zweier einfacher, aufeinandertreffender abstrakter Formen, sei es das ursprünglich Kindhafte und Verspielte seiner Figuren, sei es die Fröhlichkeit der Farben, die einen spontan und emotional berühren – alles findet sich in den ausgestellten Arbeiten wieder. Mirós „Zeichensprache“ erzeugt in unbegrenzter Phantasie höchst eigenwillige „Wirklichkeiten“, in denen sich Menschliches, Tierisches und Pflanzliches, Sonne, Mond und Sterne miteinander verbinden. Experimentierlust und Erfindungskraft kennzeichnen sein Oeuvre.

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